Säulizunft Arlesheim

Kulturelles Engagement

Hier erfahren Sie etwas über das kulturelle Engagement der Säulizunft Arlesheim.

Temple rustique

1985 haben die Mitglieder der Zunft in Fronarbeit den abgebrannten Temple rustique in der Ermitage wieder aufgebaut und sind seither immer aufs neue mit Reparaturarbeiten beschäftigt.

Waldbruder-Klause in der Ermitage

Mitglieder der Säulizunft Arlesheim sorgen dafür, dass der Bewohner und seine Unterkunft rechtzeitig zum Saisonbeginn frisch herausgeputzt ist. Jeweils an Sonntagen und bei schöner Witterung darf dem Eremiten während der Sommermonate ein Besuch abgestattet werden. Immer von ca. 14.00 – 17.00 Uhr wird die Waldbruderklause von einem Mitglied der Säulizunft betreut.
Natürlich ist der Waldbruder für ein kleines Almosen stets dankbar!

Dorffest

An den Dorffesten ist die Säulizunft ebenfalls gut vertreten, wenn sie es nicht vorzieht ein eigenes Fest für die Dorfbewohner steigen zu lassen. Dann werden in origineller Art lokale Spezialitäten aus der Vergangenheit hervorgeholt und wie z.B. bei einer Metzgete Zusammengehörigkeit und Begegnung praktiziert.
Für die Säulizunft steht die Pflege des dörflichen Eigenlebens in Arlesheim an oberster Stelle.
All diese Feste wurden in den letzten Jahrzehnten von der ganzen Bevölkerung getragen. «Arlese» darf sich hier einer ganz besonderen «Kultur» der gegenseitigen Achtung und Wertschätzung erfreuen. Das Sprichwort «Geteilte Freude ist doppelte Freude» möge den festenden Arlesern immer als Leitsatz gelten!

Silvesterfeier

Neben den vielen Silvesterbräuchen hat sich in den letzten Jahren die Begegnung auf dem Domplatz eingebürgert.
Eingeladen von der Säulizunft, trifft man sich dort in der Silvesternacht. Die Simsen der Domherrenhäuser sind mit flackernden Kerzen geschmückt, und im Dom erklingt feierliche Orgelmusik. Beim Glockengeläute nach dem Zwölf-Uhr-Schlag stösst man mit Freunden, Bekannten und Fremden an, und wünscht sich ein gutes neues Jahr.

Fasnachtsfeuer

Am Sonntagabend nach dem Aschermittwoch, am Abend vor dem Basler «Morgestraich», brennt auf dem Steinbruch das Fasnachtsfeuer. Zu diesem Brauch ladet die Säulizunft seit über 35 Jahren ein.
Klöpfer werden gebraten, und beim Scheibenschlagen, auch «Sprängredlischiessen» genannt, hält man Holzscheibchen an einem Haselstecken ins Feuer, schiesst die brennenden Scheibchen vom Schlagbrett aus in die Nacht und begleitet sie mit frohen Sprüchen. Mit einem Fackelzug ins Dorf hinunter, klingt die Arleser Fasnacht aus.

Winzerfest 1991

Die «Arleser» wählten im Jubiläumsjahr zum 700-jährigen Bestehen der Eidgenossenschaft, als Jubiläums-Partnergemeinde das Weindorf Satigny im Kanton Genf. Mit dem Besuch der Arleser Fasnacht («Masggeball», «Gugge-Umzug», «Sprängredli-Schloh») eröffnete eine stattliche Delegation von Vereinen und kirchlichen Organisationen aus Satigny eine ganze Reihe von Besuchen und Gegenbesuchen. Davon zwei Höhepunkte:
Das 3tägige «Winzerfest» (Ende September), initiiert von der «Säulizunft», mitgetragen von den Vereinen. Nach einem farbenprächtigen Festumzug mit «Winzerinnen und Winzern», Trachtengruppen, Wagen, Musikkorps, den Zünften aus dem Birseck und aus Liestal, Behörden aus Satigny und Arlesheim, der legendären «Compagnie des Vieux-Grenadiers» aus Genf und der «Union Folklorique» aus Basel wurden anschliessend in den «Winzerstuben» unvergessliche Kontakte zwischen «Romands» und «Arlesern» geknüpft.

Escalade de Genève

Die «Escalade de Genève»: Erstmals organisierten die Gastgeber in Satigny am 14./15. Dezember 1991 für die rund 300 Besucherinnen und Besucher aus Arlesheim ihre eigene «Escalade». Nach Empfangs-Apéro, Festumzug, Feuerwerk, Ansprachen, Unterhaltungsprogramm mit der Arleser Jugendmusik, den Ermitage Schränzern, der Union Folklorique und der spektakulären «Casse de la Marmite» wurden in einer fröhlichen Festnacht die bereits gewachsenen Beziehungen zwischen den beiden Gemeinden aufs schönste vertieft. Nach einem ökumenischen Gottesdienst am Sonntagmorgen und einem währschaften Mittagessen dislozierte man nach Genf, um die herrlichen zwei Tage mit Stadtbesichtigung und dem Erlebnis der «veritablen» Escalade de Genève zu beschliessen.